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Mit dem Boom für Autogas sind einige Marken ins Blickfeld gerückt, die bislang eher randseitig waren. Nach Einschätzung von „Spiegel-online“ (Ausgabe 3. November 2008) zeigt sich Chevrolet in diesem Feld besonders innovativ. „Die US-Marke ist die einzige, die für Aufpreise zwischen 2000 und 3000 Euro tatsächlich ihre gesamte Flotte vom Stadtflitzer Matiz bis hin zum Geländewagen Captiva mit Flüssiggas anbietet.“ Die breite Produktionspalette hat die Opel-Schwester zumindest in der LPG-Nische an die Spitze geführt.
„Spiegel-online“ war mit einem umgerüsteten Chevrolet Aveo zur Testfahrt unterwegs. „Am Steuer eines Autogasfahrzeugs merkt man zwischen den Betriebsarten keinerlei Unterschied. Weder Fahrverhalten noch Geräuschniveau ändern sich, wenn man den kleinen Kopf in der Mittelkonsole drückt und der Sprit nach einem Piepton aus dem 36 Liter großen Gastank unter dem Kofferraumboden gesaugt wird“, heißt es in dem Bericht. Egal ob Benzin oder Flüssiggas: Der 1,2 Liter große Vierzylinder des koreanischen Kleinwagens komme auf 84 PS und 114 Nm, mit denen er munter im Stadtverkehr mitschwimmt.
Über Land und auf der Autobahn allerdings werde es bei einem Sprintwert von 12,8 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h etwas zäh. „Aber das ist beim reinen Benziner auch nicht anders“, betont der Nachrichtendienst. Dafür soll, so Chevrolet, der CO2-Ausstoß im LPG-Betrieb von 132 g/km auf unter 120 g/km sinken. Wer ausschließlich Autogas fährt, könne kräftig sparen. Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern summiere sich der Vorteil pro Jahr auf rund 650 Euro, so der Bericht. Das sei mit einem Dieselauto kaum zu schaffen.
Liege der Autogas-Anteil bei Chevrolet schon heute bei gut zehn Prozent, dürfe dieser nach Meinung von „Spiegel-online“ noch einmal deutlich zunehmen. Denn um die derzeit erlahmte Kauflust zu stimmulieren, gibt es die Autogas-Umrüstung (ausgenommen ist der Retro-Kombi HHR) bis zum Jahresende zum Nulltarif. (km.de – Inhaltsdienst, KK, November 2008)

Fünf Sterne für den Chevrolet Aveo 1.2 – in der aktuellen Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) erhält das vielseitige Kompaktmodell die Maximalwertung und zählt damit zu den ausdrücklichen Empfehlungen des VCD. Bereits zum 19. Mal nahmen die Autoexperten des VCD über 300 aktuelle Pkw-Modelle im Hinblick auf ihre Umwelt-Verträglichkeit unter die Lupe. Die drei wichtigsten Kriterien sind Kraftstoffverbrauch gemessen an der Menge CO2, die pro gefahrenem Kilometer freigesetzt wird, Lärm sowie Menge und Art der ausgestoßenen Schadstoffe.
Der Chevrolet Matiz erhielt mit fünf Sternen ebenfalls die höchste Auszeichnung („Wenn ein Auto, dann so eins“) im aktuellen Umwelt-Ranking. Dabei konnte sowohl der Benziner als auch die Version mit Flüssiggas-Antrieb (LPG) die Tester überzeugen. Der Cityflitzer mit Dreizylinder- Motor emittiert lediglich 119 Gramm CO2 pro Kilometer, in der LPG-Variante sind es sogar nur 111 Gramm.
"Die Umweltliste des VCD belegt, dass wir unserer Verantwortung zur Entwicklung schadstoffarmer Fahrzeuge nachkommen“, so Jürgen Keller, Geschäftsführer von Chevrolet Deutschland. „Gleichzeitig ermöglichen wir unseren Kunden mit unserem umfangreichen Angebot an Autos mit Flüssiggas-Antrieb langfristig eine deutlich günstigere Mobilität.“ (Chevrolet-Pressedienst, September 2008)

Chevrolet ist Deutschlands Spitzenreiter bei neu zugelassenen Fahrzeugen mit Flüssiggas-Antrieb: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2008 verzeichnete Chevrolet 1.026 Neuzulassungen mit der attraktiven Antriebsalternative; soviel wie keine andere Marke in Deutschland. Dies gab der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e. V.) in seiner aktuellen Statistik bekannt.
Flüssiggas als Alternative zu Benzin oder Diesel gibt es bei Chevrolet ab Werk für alle Modelle. Im täglichen Stadtverkehr bietet sich der kleine Stadtflitzer Matiz (Foto)an, der schon als Benziner in der Umweltliste 2007/2008 des Verkehrsclubs Deutschland mit einem CO2-Ausstoß von 119 g/km Erwähnung findet. Mit LPG-Betrieb kann er den CO2-Ausstoß auf beachtenswerte 111g/km verringern. Platz sparend verstaut wird das Flüssiggas in einem zusätzlichen 36 Liter-Ringtank in der Reserveradmulde. Fast doppelt so groß ist der Tank bei dem familienfreundlichen SUV Captiva, der durch sein großes Raumangebot und seine Variabilität besticht. Die Reichweite des Captiva liegt bei Kombination des Benzin- und Flüssiggastanks bei über 1.000 Kilometer.
„Unsere Verkaufszahlen machen deutlich, dass die Kunden neben einem guten Preis-/Wert-Verhältnis die Umweltverträglichkeit eines Autos als ein wichtiges Kriterium beim Kauf ansehen“, so Jürgen Keller, Geschäftsführer von Chevrolet Deutschland. Besonders am Beispiel des Matiz werde deutlich, dass Chevrolet mit seiner LPG-Strategie den richtigen Weg gehe. „Im Autogas-Betrieb werden nicht nur die Kraftstoffkosten um rund 50 Prozent reduziert, sondern auch die Emissionen, und zwar um bis zu 80 Prozent. Das sind für uns und unsere Kunden klare Argumente.“
Wie gefragt die Modelle mit alternativer Antriebstechnologie sind, veranschaulichen die Verkaufszahlen: So wird in Deutschland bereits jeder zehnte verkaufte Chevrolet mit Flüssiggas (LPG) betrieben. (km.de - Chevrolet-Pressedienst, August 2008)

Die ersten Bilder vom Chevrolet Cruze, der seine Weltpremiere im Oktober auf dem Pariser Automobilsalon feiert, zeigen eine dynamische, sportliche, coupéhafte Kompakt-Limousine, bei der sich modernes frisches Design und hoher Alltagsnutzen miteinander verbinden. Der Cruze, der in Deutschland im Frühjahr 2009 zu den Händlern rollt, interpretiert das traditionelle Styling einer Sportlimousine neu und führt die Marke in eine neue Design-Ära, deren Charakteristika sich zukünftig weltweit in allen Chevrolet- Modellen finden werden.
Die bogenförmige Dachlinie des Cruze, die sich von der steil geneigten Frontscheibe bis zu den schrägen C-Säulen und dem kurzen Heck erstreckt, verleiht der Kompaktlimousine Coupé-ähnliche Proportionen. Das markante Frontdesign mit großen Scheinwerfergehäusen, die sich pfeilartig um die Ecken in Kotflügel und Motorhaube erstrecken, passt perfekt zum spannenden Styling. Zu den weiteren charakteristischen Merkmalen zählen die konkave Schulterlinie, der zweigeteilte Kühlergrill und die weit herausgestellten Räder. Im Innenraum ist der Cruze durch die „Twin Cockpit“-Linie geprägt, die zuerst in der legendären Corvette eingeführt wurde.
Der Cruze wird ab Marktstart mit einem 82 kW/112 PS starken 1,6-Liter-Benziner und einem 103 kW/140 PS starken 1,8-Liter-Benzinmotor (jeweils mit 16 Ventilen) zur Verfügung stehen. Die variable Ventilsteuerung an Einlass- und Auslass-Seite sorgt bei beiden Triebwerken für mehr Leistung, sparsameren Kraftstoffverbrauch und reduzierte Emissionen. Ein neuer 2,0-Liter-Turbodiesel, der 110 kW/150 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Nm entwickelt, verbindet Kraft mit genügsamem Verbrauch. Fünfgang-Schaltgetriebe und eine komplett neu entwickelte Automatik – das erste Sechsstufen-Getriebe von Chevrolet im Kompaktsegment – vervollständigen das Angebot an Antriebsaggregaten.
Mit einem Plus von 23 Prozent bei den Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2008 ist Chevrolet die am schnellsten wachsende Marke von GM Europe. Der Cruze steht dabei an der Spitze der neuen Produktoffensive, mit der Chevrolet seinen Erfolg noch weiter ausbauen will. (Chevrolet-Pressedienst, August 2008)

„Der günstige Einstiegspreis ist eine tolle Sache. Der Aveo ist der Chevy für Einsteiger.“ So urteilt die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 27. Juni 2008) nach einem Kurztest. Der Aveo, der jetzt auch mit drei Türen erhältlich ist, liege unter der „magischen 10 000-Euro-Grenze“.
Der 84 PS starke und knapp vier Meter lange Wagen fahre sich anständig. „Der kleine Motor (5,5 Liter Verbrauch) arbeitet manierlich leise, die Schaltung flutscht, die Federung macht ihre Sache ordentlich“, heißt es in dem Bericht. Hinten sorgten Ausstellfenster für Belüftung. Außerdem ist der Aveo mit CD-Radio, elektrischen Fensterhebern, klappbarer Rückbank und Zentralverriegelung gut ausgestattet, so die Meinung der Tester. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Juli 2008).

Um rund 33 Prozent steigerte Chevrolet im vergangenen Jahr die Europa-Zulassungen auf fast 460.000 Fahrzeuge. Auch hierzulande erlebt die Marke einen kolossalen Aufschwung. Einen großen Anteil daran hat ein Kleinwagen, der keine vier Meter lang ist: der Kalos. Er wird jetzt zum Aveo und kommt im April auf den Markt. Das berichtet der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ am 25 Februar 2008.
Der Wagen sei das wichtigste Modell in der Palette von Chevrolet Europa, betont der Hersteller. „Zwar bekommt der Aveo, der als erster Chevrolet in Europa produziert wird, nur ein sogenanntes Facelift. Doch in diesem Fall lohnt es sich. Denn vorn trägt der in Warschau gebaute Wagen nun einen großen, kaum mehr zu übersehenden Kühlergrill, der in Chrom gefasst und von einer in der Wagenfarbe lackierten Strebe geteilt wird“, heißt es in dem Bericht. Dazu gebe es klare Abdeckungen für die Frontscheinwerfer und neu geformte Schweller mit integrierten Nebelleuchten. Am Heck wiederum habe der Aveo Veränderungen an den Rücklichtern erhalten. Insgesamt sei das Auto um vier Zentimeter auf nun 3,92 Meter gewachsen.
„Außerdem durften die Motoren-Entwickler ans Werk. Im Basismodell schnurrt ein völlig neuer 1,2-Liter-Motor, dessen Leistung um zwölf auf 84 PS zugelegt hat, während der Verbrauch um 14 Prozent auf 5,5 Liter zurückgegangen ist. Sein großer Bruder ist zwar nicht neu, wurde aber zumindest optimiert und ist nun ebenfalls zehn Prozent sparsamer. Er schöpft aus 1,4 Litern Hubraum nun 101 PS und 131 Nm“, berichtet „Spiegel-online“. Neben den sparsamen Motoren lobten die Tester außerdem die Wendigkeit des kleinen Stadtflitzers. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Februar 2008)

„Gutes Platzangebot, ordentliche Qualität und ein niedriger Preis" - damit punktete der neue Aveo mit Seilheck beim Test der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 15. Februar 2008). Das Auto aus dem Hause Chevrolet ist der Nachfolger des Kalos. „Als Stadtauto ist der neue Aveo durchaus eine Überlegung wert. Er ist kompakt, sparsam und vor allem preiswert, außerdem hat er eine durchaus gefällige Erscheinung“, lautet das Fazit der Zeitschrift.
Als Stufenheck-Modell gibt es den Aveo bereits. Nun kommt die Steilheck-Variante auf den Markt. Der kleine Fünftürer ist vier Zentimeter länger als sein Kalos-Vorgänger, bleibt aber unter der Vier-Meter-Marke“, berichtet „autoBILD“.
Was kann der Aveo? "Er bietet zunächst einmal viel Auto fürs Geld. Rund 11000 Euro wird er kosten, hat fünf Sitzplätze, 220 bis 980 Liter Kofferraum-Volumen und zwei Benzinmotoren. Das Einstiegsmodell hat 1,2 Liter Hubraum und 84 PS“, heißt es in dem Testbericht.
Der Einstieg sei bequem, die Sitzposition hoch, der Ausblick gut. Das gelte auch für die Bedienung mit klaren Schaltern und gut ablesbaren Instrumenten. „Hinten klappen die Rückenlehnen separat. Der Kofferraum bietet viel Platz – insgesamt ein funktionales Auto“, so die Zeitschrift. (km.de - Inhaltsdienst, KK, Februar 2008)

Die Entwicklung des Chevrolet Volt läuft auf Hochtouren. Er soll in zwei Jahren als Serienmodell auf den US-Markt kommen. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 9/2008) warf jetzt einen ersten Blick in das Auto, bei dem Chevrolet eine neue Technologie und ein neues Auto ganzheitlich gemeinsam entwickelt.
Elektrizität, nicht Benzin, solle den Chevrolet Volt in erster Linie antreiben, betont die Zeitschrift. „Deshalb spricht GM bei dem Viersitzer auch nicht von einem Hybrid-Modell, sondern von einem Elektroauto mit verlängerter Reichweite.“ Die 1,8 Meter lange und 180 Kilogramm schwere 16-kWh-Lithium-Batterie soll für über 60 Kilometer rein elektrisch zurückgelegte Fahrstrecke reichen – genug für die täglichen Distanzen der meisten Pendler. „An der Haushaltssteckdose kann der Akku über Nacht wieder aufgeladen werden. Nur wenn keine Steckdose in der Nähe ist oder auf langen Strecken sorgt ein von einem Benzinmotor angetriebener Generator für elektrische Energie“, heißt es in dem Bericht.
Die größte Herausforderung für die Ingenieure sei, die angestrebte Lebensdauer der Batterien von mindestens zehn Jahren und 240 000 Kilometern bis zur Markteinführung sicherzustellen. Deshalb würden die Prototypen in speziellen Labors rund um die Uhr ent- und wieder aufgeladen. Auch anderen Belastungen wie Vibartionen, Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen würden sie ausgesetzt. „Da der Benzinmotor eventuell längere Zeit nicht benötigt wird, arbeiten Klimaanlage, Heizung und Servolenkung rein elektrisch. Ein regeneratives Bremssystem ermöglicht beim Verzögern die Rückgewinnung von durchschnittlich 20 Prozent der eingesetzten elektrischen Energie“, berichtet „auto, motor und sport“. (km.de – Inhaltsdienst, KK, April 2008)

In den USA ist er bereits ein Verkaufsschlager, jetzt bietet Chevrolet den Retro-Kompaktwagen namens HHR auch in Europa an. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ hat ihn in ihrer Ausgabe 22/2007 vorgestellt. Mit dem HHR gebe es hierzulande erstmals wieder ein waschechtes US-Modell unter dem amerikanischen Traditionsnamen Chevrolet.
„Mit hohem Dach, wuchtiger Kühlermaske im Chrom-Look und ausgestellten Kotflügeln nimmt der Fünfsitzer Stilelemente von Ami-Schlitten der frühen 50er Jahre auf. Das sieht nicht nur kultig aus, sondern sorgt auch für einen bequemen Einstieg sowie über 1600 Liter Gepäckvolumen bei umgelegter Rücksitzlehne.“ Mit 4,48 Meter Außenlänge überrage er einen Opel Zafira um wenige Millimeter. Dank umklappbarer Beifahrerlehne schlucke er fast zweieinhalb Meter lange Gepäckstücke.
Den knapp 23000 Euro teuren HHR gibt es, so die Zeitschrift, ausschließlich mit einem 170 PS starken Vierzylinder. Mit Klimaanlage, ESP, Ledersitzen, CD/MP3-Radio, Lenkrad-Fernbedienung, Tempomat sowie 17-Zoll-Alurädern präsentiere er sich großzügig ausgestattet.
„Die vibrationsarm und bis zu mittleren Drehzahlen leise agierende 2,4-Liter-Maschine hat in der Schaltversion mit dem nur 1455 Kilogramm schweren HHR wenig Mühe", so der Eindruck der Testfahrer. „Auch sieben Jahre nach Präsentation des Retro-Vorläufers Chrysler PT Cruiser ist der HHR ein echter Hingucker“, urteilt „auto, motor und sport“. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Oktober 2007)

Gute Platzverhältnisse, komfortable Federung, gut ansprechender Vierzylinder und eine gute Sicherheitsausstattung: mit dieser Einschätzung endete ein Fahrtest des Chevrolet HHR, über den die Zeitschrift „auto, motor und sport“ in ihrer Ausgabe 1/2008 berichtet. „Das Styling und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis machen den Reiz aus. Der HHR ist ein komfortabler, geräumiger Cruiser“, so die Zeitschrift.
Zu einem Preis von knapp 23000 Euro werde ein stattliches Auto geboten. Trotz der niedrigen Scheiben und dicken Dachpfosten seien die Abmessungen beim Rangieren dank der hohen Sitzposition gut einzuschätzen. Das subjektive Raumgefühl profitiere vom hohen Dach, das tatsächliche Platzangebot habe Mittelklasse-Format: ausreichende Innenbreite, komfortable Beinfreiheit auf den Rücksitzen. Der Kofferraum sei wie üblich variabel und dank niedriger Ladekante leicht zu beladen, heißt es in dem Testbericht.
„HHR-Käufer bekommen viel Ausstattung fürs Geld. Das Leder verbreitet sogar einen bescheidenen Hauch von Luxus“, betont „auto, motor und sport“. Übersichtlich und leicht verständlich sei außerdem das Bedienungsschema. Lob erntete ebenso die Sicherheitsausstattung. „Der Testwagen zeigt nicht nur die volle Airbag-Bestückung, sondern auch ESP, was für ein US-Auto dieser Klasse höchst ungewöhnlich ist. Kritische Fahrsituationen werden damit wirkungsvoll entschärft - falls es jemals so weit kommen sollte. Denn der Chevy bietet das problemlose Fahrverhalten eines Front-Trieblers – im Kurven-Extremfall zunehmend untersteuernd und gut beherrschbar.“
Ein Ami und nur vier Zylinder? Der scheinbare Widerspruch löst sich nach Auffassung der Tester in Wohlgefallen auf. Denn gemessen am europäischen Umfeld seiner Preisklasse sei der HHR reichlich mit Hubraum und Leistung versehen. „Das ergibt ein stressfreies Fahren – mit ordentlichem Durchzug und einem im normalerweise genutzten Drehzahlbereich unauffälligen Motorgeräusch.
Ein Diesel, so „auto, motor und sport“, sei für den europäischen Markt wünschenswert, ist aber nicht im Programm. Doch auch der Benziner lasse sich wirtschaftlich bewegen. „Wenn man sich in jenen Tempobereichen aufhält, mit denen die Amerikaner leben müssen, sind weniger als zehn Liter drin. Wer friedlich cruist, lernt nebenbei den guten Komfort schätzen. Der HHR ist weich gefedert und bügelt Unebenheiten geflissentlich weg“, so das Testurteil. (km.de – Inhaltsdienst, KK, Januar 2008)